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Ministerin Barbara Steffens; © MGEPA NRW / Foto: Franklin Berger Ministerin Barbara Steffens; © MGEPA NRW / Foto: Franklin Berger

Pflege und demographische Entwicklung

Duisburger Diakonie trifft Ministerin Barbara Steffens zum Streitgespräch

Nach dem Sozialpolitiker Michael Scheffler kommt in der Reihe „Diakonie trifft“ - im Jahr des Reformationsjubiläums und kurz vor der Landtagswahl - Ministerin Barbara Steffens auf Einladung der Diakonischen Konferenz Duisburg zum Streitgespräch nach Duisburg. 

Reine Wahlkampfreden sind beim Thema „Pflege und demographische Entwicklung“ nicht zu erwarten, denn „Thesenanschläge“ und „Zwischenrufe“ sollen auch hier vorgefertigte Antworten im Streitgespräch verhindern.
Barbara Steffens, seit 2000 Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen und seit 2010 Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am Dienstag, 2. Mai 2017 um 18 Uhr im Jochen-Klepper-Haus des evangelischen Christophoruswerkes in Meiderich, Bonhoefferstraße 6, Ulrich Christofczik als Gesprächspartner. Als Vorstand des Evangelischen Christophoruswerkes und Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) wird er die Politikerin zum Beispiel fragen, wie sie sich die Zukunft der ambulanten und stationären Pflegedienste angesichts wachsender Zahlen von Pflegebedürftigen konkret vorstellt, und was das Land tun will, um das Image des Pflegeberufs nachhaltig zu verbessern. Wie bei allen Veranstaltungen der Reihe soll auch hier ein Zwischenruf Bewegung in die Diskussion bringen: Angesprochen werden der massive Ausbau von Bürokratie und Nachweispflichten im Bereich der Pflege.

Mit welchen Thesen Landespolitiker Bernhard Tenhumberg beim Thema „Jugend und Familie“ konfrontiert wird, ist am Dienstag, 9. Mai 2017 um 18 Uhr am gleichen Ort zu erfahren. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Diakonie trifft“ ist eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die von der Diakonischen Konferenz Duisburg als Beitrag zum Jahresprogramm des Evangelischen Kirchenkreises aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 beigesteuert wird. Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg und Geschäftsführer der Diakonischen Konferenz Duisburg, erklärt das Konzept so: „Die Veranstaltungsreihe will drei Dimensionen miteinander verbinden: Den politischen Auftrag reformatorischen Christentums. Die Gestaltungsaufgaben der Landespolitik im Horizont der Wahlentscheidung. Und die Verpflichtung, vor Ort soziale Teilhabe zu schaffen.“

Die Diakonische Konferenz Duisburg gibt es seit etwa 12 Jahren. In ihr sind 14 diakonische Unternehmen, die in Duisburg ihren Hauptsitz haben, durch ihre Geschäftsführungen, Vorstände und Leitungen vertreten. Die Mitglieder beraten über grundsätzliche Fragen der evangelischen Wohlfahrtspflege in Duisburg, verständigen sich über ihre gemeinsamen sozialpolitischen Belange und Interessen, suchen regelmäßig das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen und äußern sich öffentlich zu Fragen der Sozialpolitik, des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendpolitik und der Zuwanderungspolitik. Und sie regen neue diakonische Projekte an. Weitere Informationen zur Diakonie in Duisburg gibt es im Internet unter www.diakonie-duisburg.de.

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21.04.2017



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