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Duisburger Diakonie spricht mit Landespolitiker Bernhard Tenhumberg über das sozialpolitische Thema „Jugend und Familie“

Letztes Streitgespräch mit Zwischenruf und Thesenanschlag

Zum Abschluss der Reihe „Diakonie trifft“ kommt Landespolitiker Bernhard Tenhumberg - im Jahr des Reformationsjubiläums und kurz vor der Landtagswahl - auf Einladung der Diakonischen Konferenz Duisburg zum Streitgespräch nach Duisburg. Die Duisburger Diakonie traf bereits Sozialpolitiker Michael Scheffler und Ministerin Barbara Steffens - Fotos von den Veranstaltungen gibt es hier. 

Reine Wahlkampfreden sind auch beim Thema „Jugend und Familie“ nicht zu erwarten, denn erneut sollen „Thesenanschläge“ und „Zwischenrufe“ vorgefertigte Antworten im Streitgespräch verhindern.

Nach dem Sozialpolitiker Michael Scheffler und Ministerin Barbara Steffens steht zum Abschluss von „Diakonie trifft“ Bernhard Tenhumberg am Dienstag, 9. Mai 2017 um 18 Uhr im Jochen-Klepper-Haus des Ev. Christophoruswerkes, Bonhoefferstr. 8, Rede und Antwort. Das Gespräch mit dem Abgeordneten, der seit 2010 familien-, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW ist, führt Dr. Marcel Fischell. Der Geschäftsführer des evangelischen Bildungswerkes Duisburg spricht dabei die Themen Kita und Offener Ganztag an und fragt, welche Strategien die Landespolitik gegen Chancenungleichheit haben kann, ob das Land die Schulsozialarbeit weiterfinanzieren soll und was es gegen den Fachkräftemangel in Jugendhilfe und Erziehung unternehmen kann.

Wie bei den beiden vorangegangenen Streitgesprächen soll auch hier ein Zwischenruf die Diskussion beleben: „Am Beispiel Duisburg, wo vier von zehn Kindern im Grundsicherungsbezug sind, wird deutlich, wie sehr Minderjährige strukturell benachteiligt werden und von Bildungschancen ausgeschlossen sind.“
„Diakonie trifft“ ist eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die von der Diakonischen Konferenz Duisburg als Beitrag zum Jahresprogramm des Evangelischen Kirchenkreises aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 beigesteuert wird. Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg und Geschäftsführer der Diakonischen Konferenz Duisburg, erklärt das Konzept so: „Die Veranstaltungsreihe will drei Dimensionen miteinander verbinden: Den politischen Auftrag reformatorischen Christentums. Die Gestaltungsaufgaben der Landespolitik im Horizont der Wahlentscheidung. Und die Verpflichtung, vor Ort soziale Teilhabe zu schaffen.“

Die Duisburger Diakonie traf bereits Sozialpolitiker Michael Scheffler und Ministerin Barbara Steffens - Fotos von den Veranstaltungen gibt es hier

Die Diakonische Konferenz Duisburg gibt es seit etwa 12 Jahren. In ihr sind 14 diakonische Unternehmen, die in Duisburg ihren Hauptsitz haben, durch ihre Geschäftsführungen, Vorstände und Leitungen vertreten. Die Mitglieder beraten über grundsätzliche Fragen der evangelischen Wohlfahrtspflege in Duisburg, verständigen sich über ihre gemeinsamen sozialpolitischen Belange und Interessen, suchen regelmäßig das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen und äußern sich öffentlich zu Fragen der Sozialpolitik, des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendpolitik und der Zuwanderungspolitik. Und sie regen neue diakonische Projekte an. Weitere Informationen zur Diakonie in Duisburg gibt es im Internet unter www.diakonie-duisburg.de.

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21.04.2017



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