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Verena Krekeler, Elke Riedemann, Kathrina Becker (alle vom DSZ Westliches Ruhrgebiet), Arnd Bader und Ulrich Christofczik bei der Überreichung der Flaschenpost; Foto: Ev. Christophoruswerk Verena Krekeler, Elke Riedemann, Kathrina Becker (alle vom DSZ Westliches Ruhrgebiet), Arnd Bader und Ulrich Christofczik bei der Überreichung der Flaschenpost; Foto: Ev. Christophoruswerk

Christophoruswerk

Tour Demenz – Marathonradfahrer erreicht Duisburg

Arnd Bader,Triathlet, Ausdauersportler und Mitarbeiter des Demenz-Servicezentrum (DSZ) Region Bergisches Land fuhr fast 700 km alleine und ohne Ortskenntnisse durch ganz NRW. Fahrziele waren die 13 Demenz-Servicezentren des Landes. Auf seiner letzten Etappe erreichte er nun das DSZ Region Westliches Ruhrgebiet auf dem Gelände des Evangelischen Christophoruswerkes in Duisburg.

Mit der symbolischen Aktion möchte er auf die Situation alleinlebender Menschen mit Demenz aufmerksam machen, für die oft Orientierung und das Finden und Annehmen von Hilfe mit Problemen verbunden sind. Die Tour ist Teil der Jahresthemenaktion „Allein leben mit Demenz" der Landesinitiative Demenz-Service-NRW.

In Duisburg leben ca.34.000 Menschen über 65 Jahre in Einpersonen-Haushalten. Dabei steigt mit zunehmendem Alter der Anteil der Alleinlebenden wie auch das Risiko einer Demenzerkrankung. „Wenn jemand an einer Demenz erkrankt, wird das Alleinleben zur Herausforderung. Nicht nur für den Betroffenen, auch für Angehörige, Freunde, Nachbarn, sowie für die Kommune", sagt Ulrich Christofczik, Vorstand des Evgl. Christophoruswerk und gleichzeitig Trägervertreter für das DSZ und ergänzt: „Umso wichtiger ist eine solche Aktion." Auch Arnd Bader freut sich über die gelungene Aktion: „Ich war auf die Hilfe von Unterstützern angewiesen, um meinen Weg zu finden und bin dankbar, dass das so gut geklappt hat."

Dass diese auch und gerade für allein lebende Menschen mit Demenz eine große Bedeutung haben, meinte Elke Riedemann vom Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet: „Für ein selbstbestimmtes Leben mit Demenz in den eigenen vier Wänden ist es besonders wichtig, dass es wohnortnahe Beratung und vielfältige Unterstützungsangebote gibt. Aufgeklärte Begleiter und demenzfreundliche Alltagsstrukturen, die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglichen."

Diese und andere Anregungen, Wünsche und Forderungen sammelte Arnd Bader auf der Tour Demenz in Form einer „Flaschenpost", die den Landespolitikern am Ziel der Tour in Düsseldorf beim Abschluss-Event überreicht wurden. Der Etappen-Empfang in Duisburg wurde organisiert vom Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet und unterstützt von Akteuren des Landes- und Stadtsportbundes Duisburg, von der Duisburger Polizei und dem Evgl. Christophoruswerk. Die Bergkapelle Posper Haniel aus Bottrop sorgte für eine zünftige musikalische Begleitung.

Pressemitteilung: Demenz-Servicezentrum Region Westliches Ruhgebiet

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07.07.2017



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