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Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Verbände der Freien Wohlfahrtspflege

Familiennachzug für Geflüchtete mit subsidiärem Schutz

"(...) Die Verbände halten es für einen Skandal, dass Menschen, die hier eine rechtlich definierte Aufenthaltsgenehmigung haben, verweigert wird, ihre Familien nachzuholen - und dies in einem Land, in dem der Schutz von Ehe und Familie durch Artikel 6 des Grundgesetzes verbrieft ist. (...)" Lesen Sie die Stellungnahme hier im Wortlaut.

20.11.2017

An die Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg
An den Leiter des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Duisburg

Sehr geehrte Frau Bestgen, sehr geehrter Herr Terzic,

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg haben zur Kenntnis genommen, dass die Verhandlungen über die Bildung einer Bundesregierung unter anderem an der fehlenden Einigung über den Familiennachzug von Geflüchteten mit subsidiärem Schutz gescheitert sind. Die Verbände halten es für einen Skandal, dass Menschen, die hier eine rechtlich definierte Aufenthaltsgenehmigung haben, verweigert wird, ihre Familien nachzuholen - und dies in einem Land, in dem der Schutz von Ehe und Familie durch Artikel 6 des Grundgesetzes verbrieft ist. Die Verbände werden im Zuge der Arbeit ihrer Flüchtlingsberatungsstellen auch weiterhin wie bisher in jedem Einzelfall jede legale Möglichkeit ausloten, um geflüchteten Menschen den Familiennachzug zu ermöglichen.

Wir gestatten uns, dies auch der Presse mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Kiepe-Fahrenholz
Sprecher der Wohlfahrtsverbände
Geschäftsführer des Diakonischen Werkes

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21.11.2017



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