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Jahresbericht 2017

„Diakonie – Mitten im Leben“

Der Jahresbericht des Diakoniewerks Duisburg ist frisch gedruckt und wurde heute von Geschäftsführer Udo Horwat offiziell vorgestellt. Das gemeinnützige Unternehmen ist Träger verschiedener Einrichtungen in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Sozialpsychiatrie, Kinder, Jugend & Familie sowie Arbeit & Ausbildung und kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Geschäftsjahr 2017: Ausgewählte Kennzahlen
Im Jahr 2017 haben 474 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 38 Standorten über 2.000 hilfebedürftige Menschen in stationären oder teilstationären Einrichtungen betreut. 274 Plätze stehen dafür in Duisburg und Umgebung zur Verfügung. Hinzu kommen ambulante Beratungs- und Betreuungsangebote. 84 Teilnehmende besuchten die Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“, 959 Elterngespräche wurden im Rahmen der Schulsozialarbeit geführt, eine neue Jugendhilfeeinrichtung wurde in Kempen eröffnet, der Fachbereich „Arbeit und Ausbildung“ stellte über 550 Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote zur Verfügung. Mit 161 Stammkräften ist „Arbeit & Ausbildung“ der größte von fünf Fachbereichen, in der Verwaltung des Diakoniewerks sind 22 Mitarbeitende beschäftigt, die Frauenquote beträgt insgesamt 57%. Im kommenden Jahr feiert das Diakoniewerk sein 40-jähriges Bestehen.

Das Motto 2017: „Diakonie – Mitten im Leben“
Das Diakoniewerk engagiert sich in seinen fünf Fachbereichen für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und Unterstützung benötigen, um eine zukunftsfähige Lebensperspektive zu entwickeln. Viele von ihnen hoffen auf eine neue Wohnung, eine neue Arbeit, auf eine bessere Integration und ein selbstbestimmtes Leben. „Mitten im Leben dieser Hilfebedürftigen findet die Arbeit des Diakoniewerks Duisburg statt“, erklärt Geschäftsführer Udo Horwat. Der Jahresbericht stellt verschiedene Beispiele aus allen Arbeitsbereichen vor und gibt einen Einblick in die Vielfalt des Diakoniewerkes. Gesetzliche Vorgaben, Bedarfsplanungen, Projektausschreibungen, die Prüfung der Wirtschaftlichkeit etc. stellen immer wieder neue Herausforderungen dar. Zu den großen Veränderungen im Jahr 2017 im Diakoniewerk zählen der Wechsel in der Geschäftsführung, die Gründung der Tochterfirma Inwerk Duisburg GmbH als Integrationsunternehmen, der Umzug von You@tel  und pro kids und der Aufbau einer neuen Jugendhilfeeinrichtung in Kempen.

Ausblick in die Zukunft
Auch für das Jahr 2018 kann das Diakoniewerk Duisburg bereits erste Erfolgsgeschichten verkünden: Die stationäre Jugendhilfe in der Scheifeshütte wird gut angenommen und die Verträge für ein neues Sozialkaufhaus/KadeDi in Voerde sind unterzeichnet. Die Wohnungslosenhilfe wurde um zusätzliche Plätze erweitert und das Projekt „108 Häuser“  zieht eine positive Halbzeitbilanz. Die Eingliederungshilfe im Diakoniewerk z.B. für psychisch kranke Menschen wird langfristig neu gestaltet im Rahmen der Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG). „Zusätzlich planen wir, den Firmensitz und den Garten- und Landschaftsbau in Neuenkamp durch Um- und Neubaumaßnahmen zukunftsorientiert weiter zu entwickeln“, so Geschäftsführer Udo Horwat. „Mit einem professionellen Konzept zur Mitarbeitergewinnung möchten wir dem Fachkräftemangel begegnen und weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber in Duisburg bleiben.“

 

Pressemitteilung, 20.6.2018, Diakoniewerk Duisburg GmbH, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

 

Im Internet ist der Bericht unter www.diakoniewerk-duisburg.de abrufbar.

 

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20.06.2018



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