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Bodo Gräßer (r.) und Teammitglied Michael Schwabe in der renovierten Bahnhofsmission. Beide haben am Morgen den Kaffee gekocht und die Brötchen für die Besucher bereitgestellt - der Tag kann beginnen; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg Bodo Gräßer (r.) und Teammitglied Michael Schwabe in der renovierten Bahnhofsmission. Beide haben am Morgen den Kaffee gekocht und die Brötchen für die Besucher bereitgestellt - der Tag kann beginnen; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg

Bahnhofsmission

„Hauptsaison Sommerferien“ kann beginnen

Freundlich und richtig einladend sind die Räume, sagen Reisende und Hilfesuchende, die zur Bahnhofsmission im Duisburger Hauptbahnhof kommen. Deren Leiter Bodo Gräßer und Torsten Ohletz und das Team der Ehrenamtlichen sehen das auch so und freuen sich, weil durch die Renovierung und die neue Küche die Arbeit praktischer geworden ist. So könne die „Hauptsaison Sommerferien“ ruhig beginnen.

Die letzte große umfangreiche Renovierung lag schon mehr als 15 Jahre zurück. Da war es vor einigen Monaten an der Zeit für einen neuen Boden, der unempfindlich und leicht zu pflegen ist, für ein sparsames, angenehmes Licht durch neue Lampen, für frische Farben an Wänden und Türen sowie insbesondere für eine zeitgemäße Küche, in der jetzt Kaffee und Brötchen einfacher zubereitet werden können. Dies ist auch notwendig, denn die Anzahl der Kontakte ist auch im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen, von 30.487 auf 36.500 Kontakte. Gemeint sind mit den Kontakten die kleine Auskunft am Bahnsteig, die Hilfe und der Gruß beim Ein- oder Aussteigen an den Zügen, aber auch das vertrauensvolle Gespräch bei Kaffee, Brötchen oder Kuchen in der Bahnhofsmission. Allein 30.000 Kontakte gab es im letzten Jahr in den Räumen der Einrichtung.

Zwar musste die Bahnhofsmission für die Renovierung schließen, doch dank der Unterstützung der Deutschen Bahn AG konnte ein Infopoint im Eingangsbereich der Bahnhofsmission eingerichtet werden, an dem Reisende und Hilfesuchende auch während dieser Zeit eine Anlaufstelle hatten. Einen Lagerraum für Kisten und Möbel gab es von der Bahn noch dazu. Nach sieben Wochen konnte das Team der Bahnhofsmission Stühle, Tische, Schränke und den kompletten Hausrat wieder einräumen. Rund 18.000 Euro haben Caritas und Diakonisches Werk, die Träger der Ökumenischen Bahnhofsmission Duisburg, für den Umbau in die Hand genommen. Hinzu kamen viele Spenden, die die gesamte Renovierung erst möglich machten. „Doch das Geld, die Mühe und die Anstrengungen, die in dieser Zeit investiert wurden, haben sich gelohnt“ sagt Bodo Gräßer. Er und sein Kollege Ohletz sind froh, dass gerade zum Beginn der Sommerferien beide zusammen mit dem Team der Bahnhofsmission alle Hände frei haben, um Reisenden unterstützend zur Seite zu stehen.

Einige Ausgaben für die Renovierung müssen noch refinanziert werden. Spenden nimmt die Bahnhofsmission Duisburg daher dankend entgegen: Stichwort: Spende/Renovierung Bahnhofsmission, KD Bank Duisburg, IBAN: DE46 350 601 90 10 10 10 10 14.

Weitere Informationen:
Die Bahnhofsmission Duisburg ist eine ökumenische Einrichtung der Caritas der Stadt Duisburg und des Diakonischen Werks Duisburg, die jeweils einen hauptamtlichen Mitarbeiter stellen. Bodo Gräßer und sein Kollege Torsten Ohletz bilden gemeinsam das Leitungsteam. Die Deutsche Bahn AG stellt der Bahnhofsmission kostenlos die Räumlichkeiten einschließlich der Nebenkosten zur Verfügung. Die restlichen Kosten werden über Spenden und aus Kirchensteuermitteln finanziert. Die Duisburger Bahnhofsmission wird dieses Jahr 106 Jahre jung. Weitere Infos gibt es telefonisch unter 0203/ 333967.

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17.07.2018



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