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Das Bild zeigt Bärbel Bas und Mahmut Özdemir; Foto: www.oezdemir-fuer-duisburg.de Das Bild zeigt Bärbel Bas und Mahmut Özdemir; Foto: www.oezdemir-fuer-duisburg.de

Aktionstag Migrationsberatung mit demonstrativer Kutschfahrt

Fachdienste für Zuwanderer rufen um Hilfe

Mit einem bundesweiten Aktionstag am 20. September 2018 machen die Migrationsfachdienste darauf aufmerksam, dass sie der Bund mit einer unzureichenden Finanzierung am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Die Duisburger Abgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir wollen sich bei den Haushaltsberatungen 2019 für mehr Geld und damit mehr Personal in diesem Bereich einsetzen.

Stehen zugewanderte Menschen aus anderen Ländern in Duisburg bald vor verschlossener Tür, wenn sie Hilfe beim Jobcenter, Begleitung zum Einwohnermeldeamt oder einen Dolmetscher für den Mietvertrag brauchen? Die Wohlfahrtsverbände in Duisburg stellen fest: Auch wenn die Zahl der neu ankommenden Geflüchteten deutlich sinkt, lösen sich diejenigen, die ein Recht zum Bleiben haben, nicht in Luft auf. Im Gegenteil: Der Beratungsbedarf steigt, wenn sie sich gut und schnell in die Stadtgesellschaft integrieren sollen.

Mit einem bundesweiten Aktionstag am 20. September 2018 machen die Migrationsfachdienste deshalb darauf aufmerksam, dass sie der Bund mit einer unzureichenden Finanzierung am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Los geht es in Duisburg bereits am Montag, 17. September 2018, um 13 Uhr, wenn  Bärbel Bas das Regenbogenhaus der Diakonie in Rheinhausen besucht. Die Bundestagsabgeordnete will sich ein Bild davon machen, wie effektive Hilfe für Familien vor Ort funktioniert und woran es mangelt. Ali Babursah und seine Mitstreiterinnen aus der Beratungsstelle werden deutlich machen, dass es mit guten Worten nicht getan ist und ohne mehr Geld aus Berlin nicht läuft.

Am Donnerstag, 20. September 2018, geht es mitten in Marxloh langsam, aber stetig weiter: Die AWO veranstaltet eine Kutschfahrt über die Weseler Straße. Jedem soll ins Auge springen: Integration dauert. Aber sie kommt ans Ziel. Voraussetzung dafür, so Fachbereichsleiter Joachim Krauß: Die Räder müssen gut geschmiert sein, und der Wagen darf nicht zusammenbrechen.

Die Wohlfahrtsverbände in Duisburg hoffen, dass sie mit ihrem Anliegen nicht nur offene Ohren finden, sondern auch in den bevorstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2019 die Einsicht auslösen: Ohne deutlich mehr Personal geht es einfach nicht. Mit genügend Argumenten dafür haben die Verbände die Duisburger Abgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir schon ausgestattet.

 

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Duisburg vom 6.9.2018

 

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06.09.2018



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