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Coronavirus-Pandemie

Was im Bereich der Duisburger Diakonie nicht geht... und was wieder möglich ist

UPDATE: Geschlossene Kitas, Beratungs- und Begegnungszentren für Seniorinnen und Senioren, die Bahnhofsmission auf Notbetrieb... hier informieren wir über die Auswirkungen des Coronavirus-Pandemie im Bereich der Unternehmen der Duisburger Diakonie und aktualiseren - sobald neue Infos vorliegen -, welche Dienste und Hilfen weiterlaufen, welche aufrecht erhalten werden und wieder aufgenommen werden.


 

Persönliche Beratung an beiden Standorten wieder möglich

(22.05.2020)

Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet ab dem 25. Mai 2020 in eingeschränktem Umfang wieder persönliche Beratung in den beiden Beratungsstellen an. Für den Zugang zu den Beratungsstellen an der Duisburger Straße 172 in Duisburg Hamborn und an der Humboldtstraße 64-66 in Moers gelten besondere Corona-Schutzmaßnahmen. So ist der der Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich, auf einen Aufenthalt im Wartezimmer muss verzichtet werden. Die Anmeldungen erfolgen weiterhin nur telefonisch zu den regulären Anmeldezeiten (montags bis mittwochs 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr und freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Die tägliche offene Sprechstunde, die zusätzlich angeboten wurde, entfällt. Das Angebot, telefonisch oder auch per Video beraten zu werden, besteht weiterhin. Und auch die offenen Sprechstunden in den Familienzentren werden zu den regulären vereinbarten Zeiten als Telefon- oder Videosprechstunde angeboten. Infos zur Beratungsstelle gibt es auch im Netz unter www.ev.beratung.de.

 

 

Vorteil Freiwilligendienste
Beratung über alle Kanäle und Infoveranstaltung am 9. Juni


(20.05.2020)

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 9. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen FSJ / BFD in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Die telefonische Anmeldung dazu sollte unbedingt erfolgen.

 

Predigten zum Mitnehmen in Apotheken und im Café

(18.5.2020)

Durch die Corona-Krise werden schon seit Wochen keine Gottesdienste in Kirchen und diakonischen Einrichtungen gefeiert. Der Wunsch nach geistlichen Impulsen und tröstenden sowie Hoffnung spenden Worten ist bei vielen groß, denn auch persönliche Kontakte sind nach wie vor eingeschränkt und nicht alle haben Zugang zu den zahlreichen Online-Andachten und -Gottesdiensten aus Duisburg. Deshalb bieten Seelsorgende aus der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und dem benachbarten Evangelischen Christophoruswerk ab jetzt die „Predigt zum Mitnehmen“ an. Nach dem Auftakt vom letzten Sonntag soll alle sieben Tage eine neue hinzukommen. Ausgedruckt gibt es sie in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, in der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und den Häusern des Christophoruswerkes. Die erste Ausgabe ist von Pfarrerin Esther Immer, die in der Andacht von biblischen Vorbildern schreibt, die in der Krise ihr Gottvertrauen nicht verloren haben und die durch ihren Weg den Menschen heute noch wertvolle Denkanstöße geben können. Weitere Andachten werden von Diakon Martin Walter, Diakonin Gisela Rastfeld und Pfarrerin Sarah Süselbeck folgen. Die Texte gibt es auch im Netz unter www.obermeiderich.de und www.cwdu.de. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg nach Meiderich haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen 0203 / 421444).

 

 

Maskennähen kommt der Duisburger Bahnhofsmission zugute

(5.5.2020)

Dagmar Preuß ist 67 Jahre alt und arbeitet ehrenamtlich im ambulanten Hospiz. Diesen wichtigen Dienst darf sie während der Corona-Virus-Krise nicht tun; als Angehörige der Risikogruppe konnte sie sich deswegen in den letzten Wochen auch nicht so frei bewegen. Doch sie hat die Zeit genutzt und aus dem Stoff der Bettwäsche ihres Sohnes fast 100 MSV-Masken genäht. „Masken nähen ist besser als Keller aufräumen“ sagt sie. Aber das Nähen macht ihr Spaß, und als der MSV-Stoff aufgebraucht war, überlegte sie sich einen guten Zweck, der von ihrem Engagement profitieren sollte: „Für die Ärmsten der Armen, für die, denen es jetzt wirklich schlecht geht.“ Sie wählte die Ökumenische Bahnhofmission in Duisburg, die durch ein Frühstück, einen Kaffee, Tipps und ein gutes Wort vielen Obdachlosen in Duisburg hilft. Für diese Masken wählte Dagmar Preuß Ruhrpott-Motive. „Die Männer bevorzugten übrigens alle Schwarz“, sagt sie verwundert. Über Mundpropaganda hat sie davon bis heute schon 200 Stück an den Mann und die Frau gebracht. Dabei sind über 1.400 Euro für die Bahnhofsmission zusammengekommen, „denn die Menschen geben immer noch einiges an Geld dazu, wenn sie von dem guten Zweck hören.“ Sie will weitermachen, nur zwischendurch muss sie sich selbst Mal bremsen und was anderes tun. Das fordert dann die Wirbelsäule.   

 

 


 

Stand 22.04.2020

 

Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) schrittweise geöffnet
Nach Rücksprache mit den zuständigen Ordnungsämtern öffnet das Diakoniewerk Duisburg seine  Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) wieder. An den Standorten in Kamp-Lintfort, Neumühl und Voerde wurden sie am 20. April 2020 wieder für den Verkauf geöffnet. Der Standort in Wesel wurde am 21. April 2020 geöffnet, die Standorte in Duisburg-Hochfeld und Dinslaken wurden am 22. April 2020 geöffnet. Im Kaufhaus der Diakonie in Duisburg-Rheinhause startet der Verkauf sm Montag, den 27. April 2020. Wichtig: Verkauf und Beratung an allen Standorten erfolgen unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes. Die Öffnungszeiten der KadeDi sind: Montag bis Donnerstag von 9:30 bis 16:00 Uhr, Freitag von 9:30 bis 13:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr. Das KadeDi Wesel ist montags geschlossen.

 


 

Hier sind Infos vom 14. April 2020

 

Kitakinder finden ihre Kommunikationswege
Wenn Erzieherinnen die Kitafenster mit einem Regenbogen dekorieren und hineinschreiben „Wir vermissen euch“ und das mit ihren Vornamen unterzeichnen, bleibt der Ausdruck der Gegenliebe nicht lange aus. So ist es an der Kita Am Fliederbusch in Wedau gewesen (Fotos gibt es auf der Internetseite des Bildunswerkes unter www.ebw-duisburg.de). Dort wurde nämlich kurze Zeit später das gegenseitige Vermissen bestätigt: in einer krakeligen und in einer elterlichen Handschrift, gemalt auf Pappschildern, die unter dem Fenster kleben. Neben dieser besonders schönen Form der Kommunikation der Fenster der Kitas – die Wedauer steht da nicht alleine - wird in den 13 Kitas des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg mit Kindern und Eltern dieser Tage viel per Email kommuniziert und Bastel- und Beschäftigungsideen den Familien zugeschickt. Mit Videobotschaften kommt es manchmal sogar zum Wiedersehen.

 


 

Hier ist der Stand der Infos vom 9. April 2020

 

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Duisburg zur Situation in der Pflege

Die Einrichtungen und Dienste der stationären und ambulanten Pflege zählen zu den Schlüsselbereichen bei der Bekämpfung der Corona-Krise. Zahllose Angehörige der sogenannten Risiko-Gruppe der älteren und mit Krankheiten vorbelasteten Menschen leben in den Altenpflegeheimen.
Sie werden dort gut versorgt. Das Personal hat viel Erfahrung im Umgang mit Infektionen. Allzu viele, die mit MRSA, Norovirus oder Krankenhauskeimen zu tun haben, kommen aus ihrem Zuhause oder aus der Klinik in eine Pflegeeinrichtung.
Die Duisburger Pflegeheime haben am 19. März schon früh einhellig ein striktes Besuchsverbot ausgesprochen, um ihre Bewohner davor zu schützen, dass das SARS-CoV-2-Virus von außen eingeschleppt wird. Trotzdem müssen natürlich Menschen die Einrichtungen täglich betreten: nämlich das Pflegepersonal. Deshalb kann trotz aller Anstrengungen nicht ausgeschlossen werden, dass sich Menschen in den Pflegeheimen anstecken. Sie können dort auch wieder gesund gepflegt werden - aber nur, wenn die Mitarbeitenden über professionelle Schutzausrüstung verfügen: FFP-2-Masken, Kittel, Handschuhe.
Die Häuser selbst sind natürlich für den normalen Bedarf ausgestattet. Aber nicht für eine Epidemie. Die Träger der Pflegeeinrichtungen rufen deshalb seit Wochen um Hilfe bei der Stadt. Bund und Land haben schon Anfang März Millionenkontingente versprochen. Jetzt stellt sich heraus: Nichts davon ist wahr. Die Lager der Stadt sind leer. Sie wird genauso im Stich gelassen wie die Träger vor Ort.
Stadt und Pflegeeinrichtungen in Duisburg versuchen gemeinsam zu tun, was möglich ist. Es ist ein Fahren auf Sicht. Wenn die Pflegenden nicht so ausgestattet sind, dass sie die Bewohner versorgen können, müssen diese, auch wenn sie nicht schwer erkranken, in die Kliniken verlegt werden. Dann ist der befürchtete Kollaps nicht weit. Die Pflegeträger und die städtischen Verantwortlichen tun alles, was sie können, um das zu verhindern.
Insbesondere der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen müsste, statt undurchführbare Verordnungen zu erlassen und populistisch über Lockerungen von Besuchsregelungen zu spekulieren, mit absoluter Priorität dafür Sorge tragen, dass Schutzausrüstung in massenhaften Kontingenten ins Land kommt.

09.04.2020

(gez.) Stephan Kiepe-Fahrenholz
Sprecher der Wohlfahrtsverbände

 

 


 

Hier ist der Stand der Infos vom 8. April 2020


Altenpflegeheime am Anschlag
Mit allen vorhandenen Kräften arbeiten die Altenheime sämtlicher Träger in Duisburg daran, ihre pflegebedürftigen Bewohner zu schützen, die der sogenannten Hochrisikogruppe in der Corona-Krise angehören. Öffentliche Äußerungen wie die des Kölner Erzbischofs Woelki, der vor Vereinsamungen in den Heimen warnt, seien da wenig hilfreich, sagt der Sprecher der Wohlfahrtsverbände in Duisburg, Stephan Kiepe-Fahrenholz. „Herr Woelki hat offenbar gar nicht auf dem Schirm, was die Mitarbeitenden leisten.“ Überall werde mit enormem Einsatz versucht, über die reine Pflegeleistung hinaus den alten Menschen einen kleinen Ausgleich für die fehlenden Besuche von Kindern und Enkeln zu bieten.

 

Bahnhofsmission Duisburg verteilt wieder Lebensmittel
Die Bahnhofsmission Duisburg wird teilweise wieder geöffnet. Ab Dienstag, 14. April 2020 werden mit Einverständnis des Bahnhofsmanagements vor dem Eingang zur Bahnhofsmission im Duisburger Hauptbahnhof täglich ab 13 Uhr für zwei Stunden Lebensmitteltüten für Bedürftige ausgegeben. Die Mitarbeitenden sind nicht nur für die Verteilung zuständig, sondern werden auch, wie Stephan Kiepe-Fahrenholz, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes mitteilt, genau auf die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften des Robert-Koch-Instituts achten. Gäste und Passanten sind gebeten, entsprechende Hinweise der „Blauen Westen“ zu befolgen. Infos unter (0203) 3174920. 

Versorgung Obdachloser in Duisburg wird sichergestellt
Die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen ist im Hilfesystem in Duisburg auch während der Corona-Krise gewährleistet. Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, die Wohnungslosenhilfe des Diakoniewerks Duisburg, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V., die Duisburger Tafel, der Verein Immersatt und Streetworkerinnen und Streetworker von weiteren Trägern arbeiten auch in diesen Tagen eng vernetzt zusammen, um die notwendige Hilfe für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Mehr Infos gibt es unter www.diakoniewerk-duisburg.de.
 

Hier ist der Stand der Infos vom 24. März 2020

ARD - 20:30 Uhr - Report Mainz mit einem Beitrag aus dem Evangelischen Christophoruswerk.in Duisburg
Im Rahmen eines ARD-Extra zur Corona Lage nach der Tagesschau, sendet die ARD ab 20:30 Uhr den "Report Mainz", u.a. mit dem Thema: "Schutzkleidung und Desinfektionsmittel werden aufgrund des neuen Coronavirus knapp". Die Dreharbeiten dazu fanden auch im Ev. Christophoruswerk statt. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte Ulrich Christofczik, Vorstandsmitglied des evangelischen Christophoruswerks in Duisburg: "Wenn wir jetzt eine Infektion in unseren Einrichtungen haben, dann rollt eine Welle von Patienten auf die Krankenhäuser zu, die nicht notwendig ist. Deswegen ist so wichtig: Bringt uns die Materialien, die wir brauchen. Wir sind fachlich und auch personell in der Lage, diese Krise zu stemmen. Aber nur dann, wenn wir diese Materialien jetzt auch wirklich bekommen." Infos nach der Sendung mit Link zur Mediathek gibt´s morgen auf www.cwdu.de

Mehrsprachige Infos zum Coronavirus

Die Stadt Duisburg und das Kommunale Integrationszentrum haben aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht. Hier sind sie zu lesen: 

 


Hier ist der Stand der Infos vom 23. März 2020
 

Erklärung der Wohlfahrtsverbände zur Corona-Krise
Jede Menge Hotlines

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger!

Wenn Sie morgens aufstehen, denken und sprechen Sie über die Corona-Krise. Wenn Sie abends schlafen gehen, auch. Und das fast nur noch zu Hause. Den Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Duisburger Wohlfahrtsverbände als den großen Anbietern von sozialen Beratungs- und Hilfeangeboten in unserer Stadt geht es genauso. Wir denken zum Beispiel an die Kinder in den Kitas, die plötzlich ihre Freunde nicht mehr täglich treffen. An die jetzt schon hohe und weiter wachsende Zahl der Berufstätigen, die in Zwangsurlaub geschickt oder auf Kurzarbeit gesetzt oder sogar schon entlassen werden. An die Beschäftigten in Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Sorge haben, ob sie demnächst noch mit genügend Material ausgestattet sind, um helfen zu können. 

Es ist eine ungewöhnlich schwere Zeit für alle. Umso wichtiger sind die die zahllosen Menschen, die Zuversicht verbreiten: die große Mehrheit der Eltern, die sich den gewachsenen Anforderungen der Betreuung ihrer Kinder mit viel Fantasie stellen. Oder die große Mehrheit der älteren Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern mit Geduld Einschränkungen auf sich nehmen. Auch unsere Stadtspitze handelt klug und umsichtig. Wir bitten deshalb alle Duisburgerinnen und Duisburger:

Halten Sie sich strikt und ohne Ausnahme an die amtlichen Verfügungen. Das ist das beste Mittel gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus. Die Wohlfahrtsverbände können Ihnen zwei Dinge versprechen: Unsere Pflege- und Gesundheitsdienste tun alles Menschenmögliche, um Bewohner und Klienten gut zu versorgen und vor Ansteckung zu bewahren. Und: unsere Beratungs- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen sind per Telefon und im Netz zu erreichen und verstärken ihre Bemühungen, möglichst vielen Menschen zur Seite zu stehen.

Die Internetseiten der Wohlfahrtsverbände bieten alle notwendigen Informationen und werden während der Krise ständig aktualisiert:

  • www.awo-duisburg.de
  • www.caritas-duisburg.de
  • www.diakonie-duisburg.de
  • www.drk-duisburg.de
  • www.jgduisburg.de
  • www.duisburg.paritaet-nrw.org

Unsere zahlreichen Hotlines und Beratungstelefone können Sie zentral erfragen

  • bei der AWO unter 0203 30 95 530
  • bei der Caritas unter 0203 29 59 20
  • bei der Diakonie unter 0203 29 51 31 38
  • bei der Jüdischen Gemeinde unter 0203 29 81 242
  • beim Paritätischen unter 0203 31 81 450
  • beim Roten Kreuz unter 0203 28 28 33 60

Mit allen guten Wünschen
(gez.)
Alexander Drehmann (Jüdische Gemeinde), Ulrich Fuest (Caritasverband), Veysel Keser (AWO), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Duisburg), Ingo Schunke (Deutsches Rotes Kreuz), Dirk Tänzler (Der Paritätische)


 


Neue Bestimmung für die Notbetreuung in den Kitas
(Stand: 23.3.2020, 7.00 Uhr)
Die Landesregierung hat neue Bestimmungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erlassen, nach denen sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg richtet. Hierzu heißt es in der Fachempfehlung Nr. 8 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: „Oberste Priorität hat es, den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Ab Montag, den 23.03.2020, hat daher jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit aus, dass ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt. Das heißt: es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.“  Die Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind dazu seit Montagmorgen, 23. März 2020 erreichbar. Wer einen Betreuungsplatz benötigt, soll Kontakt mit der Kindertageseinrichtung aufnehmen. Mehr Infos und Formulare gibt es auf der Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (www.ebw-duisburg.de).  

 

 


 

Hier ist der Stand der Infos vom 20. März 2020

 

Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers richtet jetzt offene Telefonsprechstunde ein
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt zusätzlich eine „offene Telefonsprechstunde“ an.  Menschen, die akut unter Druck stehen, können in der Zeit anrufen und werden direkt mit Mitarbeitenden aus dem Beratungsteam verbunden. Dieses Angebot gilt von montags bis freitags in der Zeit von 9.30 – 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Außerdem werden die regulären Beratungsangebote, wie Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, telefonisch durchgeführt. Termine dafür können unter den beiden Rufnummern montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr vereinbart werden. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich. 
 

Tagespflege musste schließen
Die ambulanten Dienste fahren weiter

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte arbeiten in den Evangelischen Sozialstationen GmbH. Sie pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Seit Januar 2017 bieten die Sozialstationen auch eine Tagespflege in Dinslaken an. Aufgrund des gestrigen Betretungsverbots des NRW-Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales musste die Tagespflege gestern schließen. Die ambulanten Dienste fahren aber weitgehend normal. Wenn man zurzeit bei irgendetwas von normal sprechen kann…. Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

 


Hier ist der Stand der Infos vom 19. März 2020

Evangelische Beratungsstelle an beiden Standorten am Hörer
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt telefonische Beratungen in den Bereichen Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung an. Anmeldungen sind nur telefonisch möglich (montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr, am Standort Duisburg Hamborn unter 0203/990690 und am Moerser Standort unter 02841/9982600. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.

Keine Besuche mehr in Einrichtungen der stationären Pflege
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg (www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de) teilt mit, dass ab Freitag, dem 20.03.2020, in den Einrichtungen der stationären Pflege der AWOcura, des Caritasverbandes, der DRK Pflege und Betreuung Gesellschaft, der Evangelischen Altenhilfe und des Evangelischen Christophoruswerkes keine Besuche mehr möglich sind. Die bisher teilweise geltende Regelung von auf eine Stunde begrenzten Besuchsmöglichkeiten für je einen Angehörigen pro Bewohner fällt damit weg. Ziel der für alle frei gemeinnützigen Träger geltenden Regelung ist es, auf der Grundlage der Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg noch strikter als bisher die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, die alten und pflegebedürftigen Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu schützen und alles zu tun, um durch eigenes vernünftiges Handeln eine amtlich zu verhängende Ausgangssperre unnötig zu machen.

 


Ökumenische Sonntagsandachten aus Duisburg im Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon ab dem 22. März jeden Sonntag in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Den Auftakt der Serie – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Pfarrer Björn Hensel aus der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) und Diakon Thomas Löv von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Judas-Thaddäus aus dem Duisburger Süden. Es geht um die schöne Frühlingszeit, um das Gefühl bedroht zu sein, um die Kostbarkeit des Lebens und darum, dass die Menschen auch jetzt unter dem Schutz Gottes und seiner Zusage stehen. Aufgezeichnet wird die Andacht am Samstag im Freien. Die Musik macht Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 22. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg); danach ist es dauerhaft auf dem Youtube-Kanal von Radio Duisburg zu sehen. Zudem stellt Radio Duisburg diese und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 29. März, 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

Hier ist der Stand der Infos vom 18. März 2020

 

Maßnahmen im Christophoruswerk
Auch in den Häusern des Evangelischen Christophoruswerkes ist für Bewohnerinnen und Bewohner per Stand heute 18.3.2020 jeweils nur ein Besuch pro Tag durch jeweils eine für eine Stunde zugelassen.  Besuche werden in einer Liste mit Adressangaben vermerkt. Ausnahmen sind nur im Einzelfall - z.B. bei Sterbebegleitung - möglich. Vor Ort müssen die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen vor und nach dem Besuch eingehalten werden. Wegen des Erlasses des zuständigen Ministeriums sind das öffentlich zugängliche Restaurant und das „Café Zentral“ in Meiderich bis zunächst 19. April geschlossen. Gleiches gilt für offene Mittagstisch- und Café-Angebote aller Einrichtungen. Alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen fallen bis auf weiteres aus. Aktuelle Infos gibt es unter www.cwdu.de.

 

Einzelbesuche sind NICHT mehr möglich
Evangelische Altenhilfe Duisburg – keine Einzelbesuche mehr möglich

Wegen des Coronavirus sind die Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg (www.eahd.de) seit dem 18. März 2020 für Externe geschlossen. Für die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (www.asg-du.de) gilt das vorerst nicht.

Schutzmaßnahmen im Diakoniewerk Duisburg

Zum Schutz von Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitenden gelten für die Angebote des Diakoniewerks Duisburg (www.diakoniewerk-duisburg.de) Änderungen sowie kontaktreduzierende Maßnahmen (voraussichtlich bis zum 20. April 2020):

  • Die Beratungsstellen bleiben erreichbar, persönliche Kundenkontakte werden aber reduziert. Alle Einrichtungen des Diakoniewerks Duisburg bleiben telefonisch und per E-Mail erreichbar, öffentliche Sprechstunden ohne Anmeldung können derzeit nicht mehr angeboten werden. In besonderen Einzelfällen ist es nach wie vor möglich, dass persönliche Gespräche nach Terminvereinbarung stattfinden. Davon betroffen sind folgende Einrichtungen: Flüchtlingsberatung, Psychosoziale Betreuung, Schuldnerberatung, Erwerbslosenberatung und die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle (ZABV).
  • Es gelten Besuchseinschränkungen in stationären Einrichtungen: In den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Wohnungslosenhilfe gibt es aktuell Besuchseinschränkungen. Besucherinnen und Besucher müssen sich ab sofort für einen geplanten Besuch vorab telefonisch bei den zuständigen Mitarbeitenden der Einrichtungen anmelden und die Hygienevorschriften einhalten.
  • Die Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) werden geschlossen: Gemäß der aktuellen Verfügung der Stadt Duisburg bleiben ab dem 18.03.2020 die Kaufhäuser der Diakonie geschlossen. Diese Maßnahme betrifft alle Standorte (in Duisburg, Wesel, Dinslaken, Voerde und Kamp-Lintfort). Die Mitarbeitenden der Kaufhäuser stehen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Dienstleistungsangebote wie Möbeltransporte und Umzüge sind auf Anfrage weiterhin möglich.
  • Außerdem sind bestimmte Einrichtungen geschlossen bzw. nur telefonisch erreichbar: Das pro kids, das Café Mittendrin und die Familienhilfe sofort vor Ort sind derzeit geschlossen. Familien, die das Beratungs- und Hilfsangebot der Familienhilfe sofort vor Ort in Anspruch nehmen möchten, erhalten eine telefonische Beratung zu den üblichen Öffnungszeiten. Auch Einzeltermine nach Vereinbarung sind möglich. Das Streetwork- und Kontaktcafé pro kids bleibt ebenfalls weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten für Jugendliche telefonisch und per E-Mail erreichbar.
  • Ansprechpartner:
    Die Fachkräfte in den Einrichtungen geben gerne Auskunft. Bei speziellen Fragen, die die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung in unseren Einrichtungen betreffen, stehen die Geschäftsführung sowie die Fachbereichsleitungen ebenfalls zur Verfügung:
    Geschäftsführung: Ruth Stratmann und Udo Horwat, Sekretariat: (0203) 93139 90
    Arbeit & Ausbildung: Michael Richard-Sommer (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 31833 90
    Kinder, Jugend & Familie: Brunhilde Seitzer (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 93151220
    Wohnungslosenhilfe und Sozialpsychiatrie: Roland Meier (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 9313131

 

Hier ist der Stand der Infos vom 17. März 2020

 

Hohe Inanspruchnahme der TelefonSeelsorge
Informationsabend zur Ausbildung ist abgesagt

Derzeit nehmen viele Menschen das 24-Stunden-Angebot der TelefonSeelsorge in Anspruch und melden sich mit ihren Sorgen und Fragen unter den gebührenfreien Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222. In der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen wurden in den letzten vier Tagen fast 200 Gespräche geführt. In über 20% der Anrufe wurde die Corona-Pandemie angesprochen, oft im Zusammenhang mit Ängsten, Einsamkeit und Verunsicherung. Es steht zu erwarten, dass die Anrufzahl noch steigen wird, wenn immer mehr Menschen ans Haus gebunden sind und wenn immer mehr Beratungsdienste kein Angebot mehr im persönlichen Gegenüber anbieten können. Nur dank des hohen Engagements der gut ausgebildeten 120 Ehrenamtlichen konnte die Telefonseelsorge bislang rund um die Uhr zum Gespräch in dieser Krisenzeit bereit stehen. Damit das so bleiben kann, werden Menschen für die neue  Ausbildung ab Herbst 2020 gesucht. Allerdings kann der für Dienstag, 24. März 2020 um 19 Uhr im Haus der Kirche in Duisburg geplante Informationsabend zur Ausbildung für die TelefonSeelsorge wegen der Pandemie nicht stattfinden; er wird später in diesem Jahr nachgeholt. Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet nähere Informationen unter www.telefonseelsorge-duisburg.de. Kontakt zu diesem Thema kann aufgenommen werden mit dem Sekretariat unter 0203-22657 bzw. 0203-29513331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de.

 

Einzelbesuche sind möglich
Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg

Wegen des Coronavirus gelten in den Einrichtungen von Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg Besuchseinschränkungen, sie sind vom NRW-Gesundheitsministerium angeordnet. Besuche sind möglich, jedoch auf das Notwendigste zu beschränken (je Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag nur eine Person pro Tag vorgesehen. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern. Ausnahmen sind im Einzelfall, wie z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung möglich. Die Haupteingänge sind verschlossen. Gäste müssen klingeln, sich unmittelbar nach Betreten der Häuser die Hände zu desinfizieren und sich in einer Liste registrieren. Der Offene Mittagstisch ist bis auf weiteres umgestellt; es gibt jetzt verpackte Mahlzeiten zum Mitnehmen. Und natürlich sind alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen sind abgesagt. Beide Gesellschaften betonen, dass sie nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) handeln und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt Duisburg und zur WTG-Behörde Duisburg. Wer sich unter 0203 453-0 meldet, wird aber auf jeden Fall an den richtigen Gesprächspartner weitervermittelt. Infos im Netz gibt es unter www.eahd.de und www.asg-du.de.
 

Die Evangelischen Sozialstationen sind erreichbar
Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte in der „Die Evangelischen Sozialstationen GmbH“ pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Unseren Dienst kann jeder in Anspruch nehmen. Für Rückfragen auch und gerade in Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus sind die Telefone der Teams besetzt: ambulante Pflege nördlich der Ruhr (0203 607 990 60); ambulante Pflege südlich der Ruhr (0203 66 74 46) und die ambulante Pflege in Walsum und Dinslaken (02064 479 070). Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Evangelisches Bildungswerk erreichbar
Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (Kurse und Angebote der Familienbildung, Integrationskurse etc.) ist über Telefon zu unseren Öffnungszeiten (0203/2951 2800), per Email (info@ebw-duisburg.de), per Post erreichbar (www.ebw-duisburg.de). Das Haus der Familie (das zentrale Verwaltungs- und Seminargebäude, Hinter der Kirche 34 und 37, 47058 Duisburg, ist für externe Personen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen können Einzelpersonen Termine vereinbaren; dazu soll Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitenden aufgenommen werden (www.ebw-duisburg.de).

Hier ist der Stand der Infos vom 16. März 2020

Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin möglich
Evangelische Beratungsstelle schließt Standorte temporär

Aufgrund der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus führt die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) an ihren beiden Standorten (Duisburg Hamborn und Moers) bis zum Beginn der Osterferien, d.h. bis einschließlich, 5. April 2020 keine Beratungen durch. Einzige Ausnahme ist Schwangerschaftskonfliktberatung, die nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme kurzfristig vereinbart werden. Anmeldungen dazu können in dieser Zeit ausschließlich telefonisch montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr erfolgen (0203 / 990690 bzw. 02841 / 9982600).

Servicetelefon zu Notbetreuung in evangelischen Kitas
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sind auch die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, die in Trägerschaft von Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg sind, und die, die in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (EBW) sind, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Infos, für wen das Angebot der Notbetreuung gilt, und mehr Details gibt es unter der Telefonnummer 0203 / 29513135 sowie auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).

Offener Betrieb der Bahnhofsmission geschlossen
Reisehilfen bleiben

Der Offene Betrieb der Ökumenischen Bahnhofsmission einschließlich Lebensmittel- und Kleiderausgabe ist ab sofort wegen der Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen. Der Caritasverband und das Diakonische Werk als Träger der Einrichtung weisen aber darauf hin, dass Mitarbeitende der Bahnhofsmission, die an den „blauen Westen“ gut zu erkennen sind, auch weiterhin im Bahnhofsgebäude und an den Bahnsteigen präsent sind, um Reiseauskünfte zu erteilen und hilfebedürftigen Menschen beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

Beratungs- und Begegnungszentren für Seniorinnen und Senioren werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen
Die 23 Beratungs- und Begegnungszentren (BBZ) für Seniorinnen und Senioren in Duisburg werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen. Wie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände als Träger der Einrichtungen erklärt, besteht unter Berücksichtigung der Verfügungen und Empfehlungen der Stadt Duisburg in den Zentren ein erhöhtes Risiko wegen der Corona-Epidemie. Die Verbände betonen aber ausdrücklich, dass das Angebot der persönlichen Beratung älterer Menschen zu allen Fragen rund um Gesundheit und Pflege weiter besteht und gerade jetzt nicht eingeschränkt wird. Rat- und Hilfesuchende sind gebeten, ihr Anliegen möglichst telefonisch mitzuteilen; im akuten Bedarfsfall ist auch weiter die persönliche Vorsprache in den BBZs möglich, allerdings unter den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 15. März 2020

Jetzt keine Veranstaltungen bis zum 19. April mehr!
Ab heute keine Gottesdienste mehr

Die Stadt Duisburg untersagt per Allgemeinverfügung ab einschließlich Sonntag, 15. März 2020, bis einschließlich !!!JETZT 19. April 2020 (NICHT MEHR 10. April, wie heute es heute morgen in der Pressemitteilung um 9.02 Uhr hieß)!!! jegliche Veranstaltung im Duisburger Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Daher dürfen AB HEUTE auch in den Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises und der Diakonie in Duisburg keine Gottesdienste mehr gefeiert werden!

 

Hier ist der Stand der Infos vom 14. März 2020

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag, Notbetreuung 
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Infos, für wen das Angebot gilt, und mehr Details gibt es auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de). Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März bis Freitag, 3. April an. Infos, für wen das Angebot gilt, und weitere Details gibt es ebenfalls auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).    

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16.03.2020



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