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Foto: www.diakoniewerk-duisburg.de; v.r.n.l.: Timo Oehlke, Bernd Bertram, Udo Horwat, Bettina Stillarius Foto: www.diakoniewerk-duisburg.de; v.r.n.l.: Timo Oehlke, Bernd Bertram, Udo Horwat, Bettina Stillarius

Diakoniewerk Duisburg

Jahresbericht 2019 nimmt besonders die Menschen in den Blick, die im Diakoniewerk ihren Dienst tun

Der Jahresbericht des Diakoniewerks Duisburg ist frisch gedruckt und wurde heute von Geschäftsführer Udo Horwat offiziell vorgestellt. Das gemeinnützige Unternehmen ist Träger verschiedener Einrichtungen in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Sozialpsychiatrie, Kinder, Jugend & Familie sowie Arbeit & Ausbildung. 

Geschäftsjahr 2019: Ausgewählte Kennzahlen

Das Diakoniewerk Duisburg kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken. 508 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben über 9540 hilfebedürftige Menschen beraten und betreut. Insgesamt 62 neue Arbeitsplätze hat das Diakoniewerk im Rahmen des Teilhabechancengesetzes geschaffen, um Langzeitarbeitslosen eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. Das Diakoniewerk ist an 33 Standorten in Duisburg und Umgebung im Einsatz, ca. 637 Klientinnen und Klienten nutzten die Hilfsangebote in stationären bzw. teilstationären Einrichtungen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in vielen Fachbereichen ein Wachstum z.B. eine deutliche Steigerung im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung. Im Jahresbericht 2019 steht die Mitarbeiterorientierung besonders im Fokus. Das Diakoniewerk ermöglicht über 40% der Mitarbeitenden eine Teilzeitbeschäftigung, es werden Inhouse-Schulungen angeboten, im Rahmen der Gesundheitsförderung können Mitarbeitende ein Jobrad nutzen und vieles mehr.

Das Motto 2019: „Jede*r Einzelne zählt! Jede*r ist wichtig für unser Diakoniewerk!“

Das Diakoniewerk engagiert sich in seinen fünf Fachbereichen für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und Unterstützung benötigen, um eine zukunftsfähige Lebensperspektive zu entwickeln. Der aktuelle Jahresbericht nimmt ganz besonders die Menschen in den Blick, die im Diakoniewerk ihren Dienst tun. Einige von ihnen berichten hier ganz persönlich über ihre Arbeit und wie sie ins Diakoniewerk gefunden haben. Geschäftsführer Udo Horwat erklärt: „Es ist ein wichtiges Ziel für uns, Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden und auch in Zukunft gute Fachkräfte zu finden.“ Für Mitarbeitende, Geschäftspartner*innen, Spender*innen und Wegbegleiter*innen war das 40-jährige Jubiläum des Diakoniewerks im November 2019 ein bewegendes Highlight, das – zum Glück noch ohne Kontaktverbot – mit einer großen Feier im Steinhof Duisburg gefeiert werden konnte. 

Die neue Werkhalle für den Garten- und Landschaftsbau

Die Arbeiten für die neue Stahlbauhalle am Standort in Duisburg-Neuenkamp wurden im Dezember 2019 planmäßig abgeschlossen. Mit einer Gesamtlänge von 25 Metern und einer Breite von 15,3 Metern hat die neue Halle eine beachtliche Größe. Die Mitarbeitenden im Garten- und Landschaftsbau und in der Friedhofsgärtnerei nutzen sie überwiegend für ihre Ausbildung. Hier stehen moderne Schulungsräume, Übungs-Beete und Trainingsbereiche für Pflasterarbeiten zur Verfügung. Nach den Sommerferien startet eine neue Umschulungsmaßnahme im Gartenbau für Teilnehmende mit einem Bildungsgutschein. Bewerbungen sind noch möglich bis Anfang August, für Informationen steht Christiane Machold unter Telefon 0203-93139-13 zur Verfügung. Zukünftig sollen in der neuen Werkhalle auch Menschen mit Behinderungen ausgebildet werden. Das Bundesteilhabegesetz bietet dazu neue Perspektiven. Zurzeit können in der Halle 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer parallel arbeiten. Außerdem soll die Halle für Veranstaltungen im Diakoniewerk genutzt werden.

Ausblick in die Zukunft / langfristige Auswirkungen der Corona-Krise

Wie die langfristigen Auswirkungen der Pandemie aussehen werden, kann man heute nur vermuten. Udo Horwat stellt fest: „Viele unserer Klientinnen und Klienten hatten Probleme durch die Corona-Krise und mussten mit Entbehrungen leben. Die psychischen Belastungen waren hoch, es gab bei vielen von ihnen keine geregelte Tagesstruktur, manche Hilfebedarfe sind vielleicht unentdeckt geblieben etc. Daher ist es jetzt ganz wichtig, dass wir als Sozialunternehmen auch nach der Krise für unsere Arbeit gestärkt werden. Dafür engagieren wir uns in verschiedenen politischen Gremien.“ Ein anderes großes Thema, das das Diakoniewerk Duisburg schon einige Zeit begleitet und auch weiter begleiten wird, ist die Neuausrichtung der Eingliederungshilfe im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes. Aktuell wird ein Gesamtkonzept für die weitere Nutzung der Gebäude in der Eingliederungshilfe von der Projektgruppe erarbeitet. Ein wichtiges Ziel des neuen Gesetzes ist das selbstbestimmte Leben von Menschen mit einer Behinderung (sowohl suchtkranke als auch psychisch kranken Menschen).

Text: www.diakoniewerk-duisburg.de (auf der Internetseite ist auch der Jahresberichtt als PDF zu finden).

Foto (www.diakoniewerk-duisburg.de): v.r.n.l.: Timo Oehlke, Bernd Bertram, Udo Horwat, Bettina Stillarius

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02.07.2020



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